silvio mit gitarre

Kunst verbindet uns mit der schöpferischen Quelle und führt uns in Räume hoher Konzentration und großer Mühelosigkeit. Momente kreativer Betätigung führen eine Tantra-Gruppe oft in einen äußerst angenehmen Raum, in dem es nicht mehr so viel um die Beschäftigung mit dem Personalen geht.

Das kann im musikalischen Bereich sein – in unserem Institut pflegen wir das gemeinsame Mantra- und Bhajan-Singen als rituell-spirituelle Kunstform, die auch sehr herzöffnend ist. Es kann auch in den Bereich von Musik machen oder produzieren,  Singen oder Arbeit mit einem Instrument gehen. Auch das intensive Musikhören kann zu einer spirituellen Praxis verfeinert werden.

Yantra1

Kali-Yantra

Im bildnerischen Bereich haben wir uns in unserem Institut auf das Anfertigen von Yantras spezialisiert, von denen wir sowohl ganz traditionelle Formen anfertigen als auch Gelegenheit lassen, eigene Symbole in die yantrische Form unterzubringen. Talentierten Menschen rate ich, Gottheitsbilder oder Skulpturen zu erstellen. Grundsätzlich ist hier alles möglich, auch Fotografie  oder Videokunst- solche Betätigungen können einen wesentlichen Teil der eigenen Sadhana ausmachen.

Mara schreibt:
„Kreativität und künstlerische Betätigung, sei es im Malen, Tanzen, Singen oder Theater spielen, gehören zu den archaischen Ausdrucksformen des Menschen. Jeder Mensch hat Zugang zu diesem Energiestrom. Der kreative Ausdruck, der Wunsch zu gestalten, gehört sogar zum Grundbedürfnis eines Menschen. In der tantrischen Chakra-Lehre wird die Kreativität im Zusammenhang mit der Sexualität gesehen.
Hier liegt unsere Kraft, die Welt und unser Leben zu befruchten und in Schönheit zu gestalten. Und hier liegt auch unsere Kraft zu zerstören.“